Gedankensnack - Fabrizio serviert dir deinen Gruß aus der Küche

„Manchmal braucht es nur einen kleinen Happen, um auf den Geschmack zu kommen. Unser Fabrizio weiß das – und deshalb serviert er dir hier regelmäßig einen Gruß aus der Küche. Ein kleiner Gedankensnack, frisch zubereitet, um dich zu inspirieren, zu überraschen oder einfach nur genießen zu lassen. Nimm Platz – dein erster Bissen wartet schon!“

Es gibt Momente, da verschwinden Raum und Zeit. Ich öffne mein Manuskript, und
kaum habe ich die ersten Zeilen gelesen, zieht es mich hinein – wie ein Tauchgang in eine Welt, die nur darauf gewartet hat, dass ich zurückkehre. Dann höre ich Bellas Stimme, spüre Remigios Zweifel, rieche das Basilikum im Mammarella. Schreiben ist für mich kein Erfinden, sondern ein Wiederfinden: eine Geschichte, die irgendwo schon da ist und die ich wie ein Schatz heben darf.


Und doch – da sind auch die anderen Tage. Die, an denen die Wörter nicht fließen wollen. An denen ich mit Sätzen ringe, mich frage, ob das, was da auf dem Papier entsteht, wirklich jemandem etwas geben wird. Zwischen Euphorie und Selbstzweifel, zwischen Flow und Stillstand – genau da spielt sich mein Alltag als Autorin ab.

 

Die größte Herausforderung ist nicht das Schreiben selbst. Es ist der Schritt nach außen. Das, was in mir entstanden ist, sichtbar zu machen, zu teilen – und damit verletzlich zu werden.
Denn sobald eine Geschichte die geschützte Innenwelt verlässt, beginnt sie ein Eigenleben.
Sie begegnet den Lesern – ihren Gefühlen, Erinnerungen, Sehnsüchten, vielleicht sogar Träumen – und sie hört auf, allein meine zu sein.

 

Vielleicht ist genau das die Magie: Dieses Wechselspiel zwischen Rückzug und Resonanz, zwischen Stille und Begegnung. Das Vertrauen, dass das, was innen echt war, auch außen etwas bewegen darf.
Und wenn du jetzt diese Zeilen liest, dann bist du Teil dieser Magie. Du tauchst mit mir ein und vielleicht findest du in den Zweifeln und im Flow auch etwas von dir selbst.


Und du? Wo pendelst du zwischen Flow und Zweifel?
Wenn du mein Buch schon gelesen hast: Welche Momente haben dich besonders berührt?

24.08.2025

Von der Magie des Eintauchens – zwischen Flow und Zweifel

Rezept für Egoismus forte

Zutaten:
• 1 große Portion Me-Time
• 2 Hände voll herzhaftes Lachen
• 3 Esslöffel guter Schlaf
• 1 kleine Prise Nein-Sagen
• 1 Tropfen Mut, sich etwas zu gönnen
• eine Handvoll Glücksmomente – frisch gesammelt
• ein Hauch Gelassenheit


Zubereitung:
1. Nimm dir zuerst einen tiefen Atemzug – und erinnere dich an die Regel aus dem
Flugzeug: Zuerst dir selbst die Maske aufsetzen, dann anderen helfen.
2. Mische alle Zutaten mit Liebe, aber ohne schlechtes Gewissen.
3. Lass das Ganze in Ruhe ziehen – am besten in einer Pause, die du dir wirklich gönnst.
4. Serviere es dir warmherzig, mit einem Augenzwinkern und ohne jede Rechtfertigung.


Tipp: 

Je regelmäßiger du Egoismus forte genießt, desto stabiler stehst du im Alltag
– und desto mehr Kraft hast du, für andere da zu sein.


Gedanke zum Mitnehmen
Wir vergessen im Stress so oft, uns selbst an erste Stelle zu setzen. Aber nur wer im Gleichgewicht ist, kann
andere tragen. Egoismus forte ist deshalb keine Schwäche – es ist eine liebevolle Erinnerung an dich selbst.
 

Und du? Welche Zutat von Egoismus forte gönnst du dir heute?

17.08.2025

Freundschaft ohne Uhr – warum echte Nähe keine Sekunden zählt

Wir messen so vieles:
unsere Schritte, unsere Likes, unsere Arbeitsstunden.
Doch Freundschaft?

Die kennt keine Stoppuhr.


Manche Freunde hören wir monatelang nicht – und doch ist es, als wären sie nie weg gewesen. Andere lernen wir erst gestern kennen, und sie fühlen sich sofort vertraut an.


Im Mammarella hat Bella nie gefragt: „Wie lange kennen wir uns?“
Sie hat gefragt: „Wie geht’s dir – heute?“
Weil Freundschaft nicht an Jahren hängt, sondern an Augenblicken, in denen wir uns gesehen fühlen.


Vielleicht liegt genau darin ihr Zauber:
Freundschaft ist kein Vertrag, den man unterschreibt, sondern ein Tisch, an dem Platz gemacht wird – egal, wie lange man schon beisammensitzt.
Sie lebt nicht von der Häufigkeit, sondern von der Echtheit.
Von den Momenten, in denen wir uns füreinander Zeit nehmen – oder auch einfach nur da sind, ohne viele Worte.


Und ja, Freundschaft verändert sich.
Manchmal still.
Manchmal im Sturm.
Aber die Verbindung bleibt spürbar, wenn wir sie nicht nur im Kalender, sondern im Herzen tragen.


Vielleicht liest du das gerade und dir fallen drei Menschen ein.
Menschen, ohne die dein Leben anders wäre.
Weißt du was?


Sag es ihnen. Heute.
Denn Freundschaft mag keine Uhr haben – aber sie liebt den Moment.

 

Wer sind deine drei wichtigsten Freund:innen – und wissen sie, wie wichtig du ihnen sind?

10.08.2025

Wie ich Halt finde – zwischen Schreiben und Gespräch

Und warum genau daraus mein Surfbrett entstanden ist.


Es gibt Tage, da spüre ich den Boden unter mir ganz deutlich.
Und es gibt Tage, da wird es still in mir – und alles schwankt.


Was mich dann trägt, ist nicht die Lösung. Es ist der Ausdruck.


Ich schreibe. Ich spreche. Ich frage. Ich höre.
Und oft erkenne ich mich gerade dort,
wo etwa in mir in Bewegung kommt –
im Wort, im Zuhören, im leisen Nachhallen.


Schreiben ist mein Anker.
Nicht nur in Tagebüchern oder Briefen – sondern auch in Mammarella, meinem inneren Ort. Dort, wo ich meiner inneren Tiefe begegnet bin, nicht durch Analyse, sondern durch Erzählen.


Gespräche sind mein Spiegel.
Echte Begegnungen, in denen jemand zuhört, ohne zu urteilen – oder mir eine Frage stellt, die länger in mir bleibt als die Antwort.


Beides führt mich immer wieder dorthin zurück, wo ich Halt finde – in mir.


Ich habe kein Leben ohne Wellen. Aber ich habe etwas, das mich trägt:


Ein Surfbrett, das ich selbst gebaut habe –
aus Worten, Bildern, Stille und Verbindung.


Dieses Brett ist kein Modell. Es ist mein Weg. Und wenn ich schreibe oder im Dialog bin, dann geschieht genau das:
Ich werde eins mit meinem Brett.


Das ist auch der Beginn meines Coachings.
Nicht als Methode, sondern als Einladung:
Dich auszudrücken, dich zu hören, dich zu erinnern.


Jillyourlife – Surfe dein Leben. Mit dem, was dich trägt.


Willst du dein eigenes Surfbrett spüren – in Worten, Fragen oder einem Gespräch?
Ich begleite dich gern auf deinem Weg.
 

03.08.2025

Surfe dein Leben - You have to become one with your board

Es gibt Entwicklungen, die brauchen keine große Ankündigung.
Sie entstehen leise. Schicht für Schicht.
Wie ein Brett, das man erst schleift, dann ölt, dann wachst – bis es bereit ist, dich zu tragen.
Ich habe in den letzten Jahren mein Surfbrett gebaut.
Nicht über Nacht. Sondern in Etappen, mit Pausen, Zweifeln, Erkenntnissen –
und mit immer klarer werdender Gewissheit:
Das ist mein Weg. Das ist mein Coaching. Das ist mein Beitrag.

 

Das Leben ist ein Meer.
Mit ruhigen Tagen. Und stürmischen Nächten.
Mit Wellengang, der dich prüft. Und Sonnenaufgängen, die dich belohnen.
Surfen lernt man nicht in der Theorie.
Man lernt es auf dem Wasser.
Mit Würde zu fallen. Und mit Neugier wieder aufzustehen.
Was es dafür braucht?


Ein Surfbrett, das dich trägt.
Eins, das du kennst, spürst, verstehst – und mit dem du eins wirst.
Du brauchst eine Beziehung zu ihm. Und die beginnt in dir: mit deinem Denken,
Fühlen, Entscheiden - deinem Mindset.


Bau dir dein Surfbrett
… damit du die Energie der Wellen für dich nutzt - statt gegen sie zu kämpfen


Das Holz – deine Geschichte
Die Form – dein Selbstbild
Die Finnen – deine Ausrichtung
Die Oberfläche – deine Gedanken
Das Wachs – deine Praxis


Und dann: Deine Haltung


Jillyourlife ist genau das: 

Nicht der Versuch, das Meer zu kontrollieren.
Sondern der Mut, sich ihm zu stellen – mit einem Brett, das trägt.
Vielleicht baust du deines gerade.
Vielleicht stehst du schon drauf.
Vielleicht spürst du, dass es Zeit ist, eins zu werden – mit dir.
Ich öffne jetzt den Raum dafür.
Und wenn du willst: Ich begleite dich auf deinem Weg.
 

27.07.2025

Ein Sommergedanke über Gewitter

 

Es beginnt meist mit einem Grollen in der Ferne.
Man spürt es, bevor man es sieht.
Die Luft verändert sich. Wird schwerer. Erwartungsvoll.


Und dann – kommt es manchmal doch anders als gedacht.
Ich spreche von Gewittern. Und vom Leben. Denn wie oft kündigen sich Veränderungen an? Leise. Unruhig. Und kaum greifbar.


Und dann bricht etwas auf – ein Gespräch, ein Moment, ein Gefühl –
wie ein Donnerschlag mitten in den Moment.
Auch im Mammarella gibt es ein Gewitter.
Nicht als Symbol. Sondern als echtes, tosendes Unwetter über Rom.
Blitze zucken, der Regen prasselt, der Strom fällt aus – und plötzlich zeigt sich, was wirklich zählt. Die Pizza kann warten. Die Maske nicht. Sie fällt. Denn wenn draußen alles tobt, wird drinnen oft spürbar, was wir sonst gut verbergen.


In jener Szene im Roman – du erinnerst dich vielleicht – stehen die Menschen ganz nah beieinander, weil das Gewitter sie dazu zwingt.
Und genau das ist die Kraft solcher Momente:
Sie brechen durch das Gewohnte.
Sie schieben Gedanken zurecht.
Sie lassen uns sehen, was wir vorher nicht sehen wollten.
Oder nicht konnten.
Und danach?


Danach riecht die Luft oft anders.
Rein. Klar. Wie nach einem stillen „Jetzt aber.“
Vielleicht sind Gewitter genau dafür da:
Um aufzurütteln, ohne zu zerstören.
Um uns zu zeigen, dass Veränderung manchmal laut kommt –
aber leise wirkt.


Und du? 

Kennst du solche Gewittermomente in deinem Leben?
Wo dich etwas überrascht hat – und du danach klarer gesehen hast?

 

20.07.2025

Warum meine Seele keine Pizza Salami* will

*nicht nur, weil ich Vegetarierin bin ;-)


Beim ersten Mal war alles offen.
Ich habe einfach losgeschrieben – ohne Plan, ohne Plot, ohne Rezept.

Wie Bella, wenn sie eine Sorpresa backt.


Nicht nach Vorgabe, sondern nach Gefühl.
Ich wusste nicht, was am Ende dabei rauskommt – aber ich vertraute, dass es gut wird, weil es echt war. Jetzt, beim zweiten Buch, wollte ich es anders machen.
Strukturierter. Geplanter. Sicherer.
Ich dachte: Ich back einfach eine Pizza Salami.
Oder eine Calzone. Irgendwas nach Rezept.


Zutaten wählen, Rezeptschritte befolgen, an alles denken, fertig.
Aber da war etwas in mir, das sich gewehrt hat. Nicht laut.
Eher wie ein Teig, der nicht aufgeht, obwohl alles „richtig“ gemacht ist.
Meine Seele wollte nicht. Nicht weil sie stur ist.
Sondern weil sie etwas anderes weiß: Sie will wieder eine Sorpresa.


Vielleicht wusste ich das sogar schon.
Vor zwei Wochen habe ich es geahnt, gespürt, geschrieben.
Aber jetzt spüre ich es noch klarer:
Es ist nicht nur ein Gedanke – es ist eine Entscheidung.
Ich glaube, genau das ist mein innerer Konflikt gewesen.
Ich wollte durchziehen. Einfach runterschreiben.
Aber ich habe vergessen, was beim ersten Mal so magisch war:
Ich war geführt. Nicht vom Plot – sondern vom Gefühl. Von etwas in mir, das mehr wusste als ich.


Und so sitze ich jetzt wieder da – mit Mehl an den Fingern und
Herzklopfen in der Brust – und frage nicht: „Welche Pizza will der Markt?“ - Sondern: „Was will durch mich gebacken werden?“
Vielleicht ist das der eigentliche Weg: Nicht Plan vor Seele stellen.
Sondern der Seele Raum geben – und dem Leben erlauben, mitzuarbeiten.


Frage an dich:
Wann hast du das letzte Mal etwas gemacht, ohne zu wissen, wohin es führt –
und genau darin deine Wahrheit gefunden?
Ich freue mich, wenn du mit mir teilst, was dich gerade ruft – auch wenn du den Namen der Pizza noch nicht kennst.

 

13.07.2025

Mammarella – Glück al dente

Warum das Leben nicht weichgekocht sein will.


Ich dachte lange, Glück müsse weich sein.
Zart, sicher, bequem.
Aber vielleicht liegt genau darin der Irrtum.


Was, wenn echtes Glück al dente ist?
Mit Biss. Mit Charakter.
Nicht perfekt – aber echt.


Im Mammarella wird nicht nach Plan gekocht.
Da wird probiert, verworfen, neu gewürzt.
Wie im Leben.
Auch Bella merkt: Die Suche nach Glück lässt sich nicht timen.
Manchmal braucht es genau die Sekunden zwischen zu wenig und zu viel.


Ich schreibe gerade an der Fortsetzung:
„Mammarella – Glück al dente.“
Und merke, wie viel diese Zeile mir selbst sagt.
Über mein Schreiben. Mein Leben. Mein Tempo.


Auch im Coaching erlebe ich:
Die besten Fragen kommen nicht aus Rezeptbüchern.
Sondern aus dem echten Hunger nach mehr.


Und du? Wie schmeckt dein Glück?
Zart? Deftig? Oder ein bisschen wild?

 

06.07.2025

Ich backe mir meine eigene Sorpresa

… und habe keine Ahnung, wie sie am Ende schmeckt.


Kennst du diesen Moment? Da ist etwas in dir, das flüstert: „Da will ich hin.“
Und gleichzeitig gibt es keine klare Antwort. Kein Navi. Keine Karte. Kein Rezept.
Nur ein Gefühl. Ein Kribbeln. Eine Ahnung. Und ehrlich? Ich finde das anstrengend.


Ich bin niemand, der leichtfertig losrennt. 

Ich will verstehen. Sicher sein. Klarheit. Struktur. Orientierung. Einen Plan.
Aber das Leben? Das hat gerade andere Pläne.


Ich spüre: Da ist etwas, das geboren werden will. Etwas, das raus will, wachsen will.
Vielleicht ein neuer Weg, eine neue Rolle, eine neue Version von mir selbst.
Und doch sehe ich … nichts. Ich stehe mitten vor meiner  unvollendeten Sorpresa.
Der Teig liegt ausgerollt vor mir. Zutaten liegen bereit: Schreiben. Coaching. Resonanz. Begegnung. Storytelling. Und manche davon schauen mich an wie: 

„Na, traust du dich?“ Was fehlt? Was passt? – Ich weiß es nicht.
 Vielleicht ist genau das die Aufgabe: Nicht zu wissen, sondern zu vertrauen.
 

Ich bin mittendrin. In meinem eigenen Buschfeuer. Alles, was ich dachte zu wissen, verbrennt gerade. Und da, wo vorher Ordnung war, wächst etwas Neues. Zart. Wild. Und unberechenbar. Ich bin eine Pionierpflanze. Und gleichzeitig eine 6 im Enneagramm – jemand, der Sicherheit sucht und gerade lernt, dass der sicherste Ort das eigene Vertrauen ist. Ich schreibe das hier nicht, weil ich eine Antwort habe, sondern weil ich sie nicht habe. Weil ich glaube, dass genau das gesagt werden darf. Das hier ist meine rohe, unfertige, echte Sorpresa. Und wenn du gerade auch irgendwo stehst – zwischen Sehnsucht und Nebel – dann weißt du jetzt: Du bist nicht allein. Lass uns zusammen hinschauen. Der Stimme in uns lauschen – auch wenn wir noch nicht wissen, wohin sie uns führt. Und vielleicht backen wir uns so unser eigenes Leben. Stück für Stück. Zutat für Zutat. Unperfekt. Echt. Lebendig.


Und jetzt du:
▶ Wo stehst du gerade?
▶ Was spürst du – auch wenn du es noch nicht in Worte fassen kannst?
▶ Und welche Zutat gehört auf deine persönliche Sorpresa?


Schreib’s mir in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht.
Lass uns gemeinsam auf dieser Welle surfen. 🌊

 

29.06.2025

Heute kein Blogartikel

Weil ich müde bin.
Weil ich gerade nicht weiß, ob es einen Unterschied macht, ob ich schreibe oder nicht.
Weil ich mir wünsche, dass Worte wirken dürfen, aber manchmal nicht weiß, ob sie es tun.
Weil ich gerade selbst nach etwas suche, das Sinn ergibt.
Und vielleicht geht es dir manchmal genauso.
Dann lesen wir uns beim nächsten Mal.
Oder schweigen gemeinsam.


Jill alias Isabella Gila

 

22.06.2025

Ein Gedankensnack über das Glück

Ein Wort. Fett gedruckt auf leuchtendem Gelb: GLÜCK.
Mehr zeigt das Bild nicht. Und doch blieb ich lange daran hängen.
Vielleicht, weil es so leuchtete.
Vielleicht, weil es so viel auslässt.
Oder vielleicht, weil es mich genau damit an etwas erinnert hat,
was sich nicht erklären lässt.
Denn Glück ist ein großes Wort. Und ein stilles.
Ein Wort, das jeder kennt – aber kaum jemand greifen kann.
Was also ist Glück? Ist es ein Moment? Ein Gefühl? Ein Ort?
Ein Mensch? Ein Duft, ein Lied, ein Gespräch?
Ist es laut oder leise? Planbar oder flüchtig?
Kann man es festhalten – oder nur erkennen, wenn es schon vorbei ist?
Ich glaube: Glück zeigt sich dort, wo wir aufhören, es definieren zu wollen.
Und anfangen, es zu spüren. Im Kleinen. Im Ungeplanten. Im Echten.
Ich habe keine Antwort auf die Frage nach dem Glück.
Aber ich glaube, dass sich etwas bewegt, wenn wir sie uns stellen.
Und genau darum geht es auch in meinem neuen Romanprojekt.
Bella – meine Heldin aus Mammarella – stellt sich dieser Frage.
Nicht theoretisch, nicht verkopft. Sondern mitten im Leben.
Zwischen Pizza und Philosophie, zwischen Fragen und Begegnungen.
Zwischen dem, was war – und dem, was werden darf.
Und vielleicht findest auch du ein Stück von deinem Glück, indem du dich selbst fragst: Was bedeutet Glück – für mich?


„Ich freue mich, wenn du mir schreibst, was Glück für dich bedeutet.“

 

15.06.2025

Ein Platz ist noch frei
– ein Gedankensnack über Nähe in der Ferne -

Manchmal frage ich mich, wer du bist.
Du, der du „Mammarella“ gelesen hast – oder noch liest.
Du, der du zwischen zwei Alltagsmomenten innehältst, weil dich ein Satz berührt.
Du, die vielleicht gerade in einem Café sitzt, mit Espresso in der Hand und dem Wunsch, für einen Augenblick irgendwo anzukommen.


Ich stelle mir vor, wie du durch die Seiten wanderst. Ob du lachst, innehältst, dich wiedererkennst? Ob dich etwas berührt oder ein Gedanke leise nachklingt, den du so noch nie gedacht hast?


Seit „Mammarella“ in die Welt gegangen ist, hat sich viel verändert – nicht äußerlich, aber innen. Ich schreibe weiter. An der Fortsetzung. Und frage mich:
Was hat in dir gewirkt? Welche Figur ist dir nahegekommen?
Was wünschst du dir für den nächsten Gang?
Denn auch wenn ich schreibe, als würde ich dir gegenüber sitzen –
so bleibt da eine Lücke. Ein leerer Stuhl am Tisch. Ein Platz, der gefüllt werden will mit deinen Gedanken und deinem Echo.


Vielleicht magst du mir schreiben, mir einfach einen Gedanken hinterlassen.
Vielleicht willst du mir erzählen, welche Szene du nie vergessen wirst.
Oder welche Pizza du bestellen würdest – wenn du ins Mammarella kämst.


Ich glaube fest daran: Geschichten leben weiter, wenn sie geteilt werden.
Nicht nur von Autorin zu Leserin. Sondern von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz.
So wie ein gedeckter Tisch nie vollständig ist, solange jemand fehlt.


Wenn du magst, schreib mir. Ich bin gespannt, was Mammarella in dir berührt hat.

 

08.06.2025

Vom Manuskript ins Schaufenster – und was Sichtbarkeit mit
Selbstwert zu tun hat

Da war es. Mitten in der Thalia-Filiale.
Ein Sommer-Eingangs-Möbel, frische Blumen, ein Hauch von Sommer.
Und mittendrin: Mammarella. Mein Buch. Mein Herz.
Da lag es. Zwischen Roséflaschen, Reisetagebüchern und Notizheften.
So selbstverständlich, als hätte es nie woanders hingehört.
Und gleichzeitig so unwirklich. Denn ich erinnere mich noch genau, wie alles begann:
Mit einer Idee. Einem Zweifel. Und der leisen Hoffnung, dass diese Geschichte irgendwann ihren Weg in die Welt findet.

 

Sichtbar werden – ein stiller Mut-Akt
Wer schreibt, taucht tief.
Und wer veröffentlicht, geht an die Oberfläche – verletzlich, nackt, offen.
Mammarella ist nicht nur ein Roman. Es ist ein Gefühl. Eine Einladung. Eine Lebenshaltung. Dieses Buch erzählt nicht nur Bellas Geschichte.
Es ist auch meine. Von Sehnsucht. Von Sinnsuche.
Von diesem leisen Ruf, dass das Leben mehr sein darf
als To-do-Listen und Funktionieren. Und nun liegt es da – bereit, entdeckt zu werden. Nicht von allen. Aber vielleicht von genau den richtigen Menschen.

Wenn du es findest, dann vielleicht, weil es auch dich finden wollte :-)

 

01.06.2025

Warum das Ankommen nicht das Ende ist, sondern der Anfang

Ich habe es geschafft. Mein Roman Mammarella – Viva la Vita ist erschienen.
Gedruckt. Greifbar. Sichtbar. Ein Herzensziel, das ich lange verfolgt habe – mit all den Zweifeln, dem Hoffen, dem Dranbleiben.


Und dann… kam sie. Diese leise Stille. Nicht leer. Nicht enttäuschend. 

Aber plötzlich war alles ruhig.
Ich hätte glauben können, das sei das Ende. Der letzte Punkt nach einer langen Reise. Doch tief in mir wusste ich: Es war kein Schlusspunkt. Es war ein Samen.
Denn ein Buch ist nicht abgeschlossen, wenn es veröffentlicht ist.
Erst wenn es gelesen wird, wenn Menschen eintauchen, mitfühlen,
weiterdenken – erst dann beginnt es wirklich zu leben. Und genau das wünsche ich mir. Ich wünsche mir, dass Leserinnen und Leser Mammarella finden. Dass sie sich hineinsetzen in diese kleine Pizzeria voller Geschichten. Dass sie lachen, nachdenken, innehalten – und vielleicht auch sich selbst darin wiedererkennen.


Und ich?
Ich schreibe weiter. Denn auch für mich ist noch nicht alles gesagt. Es geht weiter im Mammarella. Mit neuen Gästen, neuen Kapiteln, neuen Fragen. Ich bin angekommen – und gleichzeitig wieder unterwegs. Jetzt darf etwas wachsen.


Und du?
Was in dir möchte wachsen? Was beginnt für dich – genau jetzt?

 

25.05.2025

Ein Traum geht in Erfüllung

Wenn ein Traum eine Nummer bekommt
Weißt du, was ein richtig schönes Gefühl ist? Wenn ein Traum, den du so lange gehegt hast, endlich ein Zuhause findet – mit Dach, Adresse und Türschild. 

In meinem Fall war es eine Nummer. Genauer gesagt: eine ISBN. Eine kleine, nüchterne Zahlenkombination. Und doch bedeutet mir diese Nummer so viel, denn sie ist Beweis dafür, dass ich meinem Herzensziel bis zum Ende treu geblieben bin, mich von Hürden, Krisen, Absagen, offenen Fragen und orientierungslosen Zeiten nie habe beirren lassen, sondern nach jedem Stolpern wieder aufgestanden bin.


Mein Herzensziel war klar: Mammarella sollte nicht nur eine Idee, ein Traumgespinst, ein Manuskript auf meinem Laptop bleiben, sondern ein Roman werden, den man anfassen, verschenken, verschlingen kann. Ein Buch, das Menschen erreicht. Ein Ort in Papierform. Und jetzt ist es da – mit eigener ISBN, gelistet in jedem Buchhandel, überall erhältlich. Ein echtes Buch-Baby.
Warum ich das heute mit dir teile? Weil es mehr ist als nur ein persönlicher Meilenstein. Es ist ein Zeichen.
Dafür, dass Träume nicht naiv sind. Dass Ziele, die von Herzen kommen, nicht immer logisch, aber zutiefst richtig und wichtig sind. Und dass der Weg dorthin selten geradlinig, aber immer voller Wachstum ist.
Ich glaube, jeder von uns trägt so ein Mammarella in sich. Einen Ort, ein Projekt, ein Sehnen. Etwas, das vielleicht lange still war, aber nie verschwunden ist. Und ich glaube auch: Wenn wir uns diesen Träumen widmen – liebevoll, mutig, entschlossen –, dann verändert sich etwas in uns. Wir wachsen über uns hinaus. Wir
werden zu denen, die wir schon immer waren.


Und du?  

Was ist dein Mammarella? Was hält mich noch zurück, es endlich sichtbar zu machen?

 

18.05.2025

Wenn Veränderung flüstert

Nicht jede Veränderung beginnt mit einem Paukenschlag. Manchmal ist sie ein leiser Gedanke. Ein Satz im Buch.
Eine Erinnerung. Ein Gespräch mit einer Freundin, die dich ansieht, als würde sie längst wissen, was du selbst erst ahnst.
So beginnt es. Nicht mit „Jetzt wird alles anders“. Sondern mit:
„Irgendwas in mir bewegt sich.“
Wir merken es kaum – und doch spüren wir es. Etwas in uns will sich ausdehnen, will neu wachsen. Nicht, weil unser Leben falsch ist. Sondern weil es weiterfließen will.
Wie ein Fluss, der seinen Weg findet – weich, aber bestimmt.
Vielleicht ist es mit der Veränderung wie mit einem guten Salat:
Man muss nicht alles neu machen.
Aber ein Hauch frischer Minze, ein Spritzer Zitrone oder ein anderes Öl – und schon schmeckt das Leben anders. Genau das macht Mammarella aus:
Ein Ort, an dem Bewährtes bleibt, aber Neues willkommen ist.
Ein Ort, der still begleitet – und dabei einlädt, dem eigenen Wandel zu vertrauen.
Und ja – ein neuer Gedanke kann alles verändern.
Aber echte Veränderung geschieht nicht durch Gedanken allein.
Sie entsteht durch Wiederholung. Durch Dranbleiben.
Nicht nur der erste Schritt zählt, sondern jeder kleine danach.


Und du? 

Was wäre heute deine Minze? Was würde deinem Leben einen neuen Geschmack geben – nicht
einmalig, sondern immer wieder, bis es wirklich spürbar wird?

 

11.05.2025

Antipasti à la Casa - Gedanken zum Zufall

 

 

Ein kurzer Sommerregen. Drei Freundinnen. Eine unbekannte Pizzeria.
Zufall?
Oder war da mehr? Eine winzige Verschiebung im Plan des Tages, die alles neu sortiert – nicht dramatisch, nicht weltbewegend, aber genau richtig. Vielleicht sind es gerade die kleinen Umwege, die uns dorthin führen, wo wir eigentlich sein sollen.
Und was, wenn Missgeschicke gar keine sind? Wenn plötzlich einsetzender Regen, ein zutraulicher Kater oder ein ungeschickter Kellner mehr bewegen, als ein sorgfältig geplanter Tag es je könnte?
Im Mammarella scheint alles miteinander verwoben zu sein: Menschen, Momente, Begegnungen. Und manchmal auch ein Korken, der mehr bewahrt als nur ein Datum.
Ich frage mich: Was passiert, wenn wir aufhören, Dinge sofort zu bewerten? Wenn wir dem Leben zutrauen, dass es weiß, was es tut – auch (oder gerade) dann, wenn es sich irrlichternd und unlogisch anfühlt?


Vielleicht ist das die eigentliche Sorpresa des Lebens.


Und du? 

Welche kleine Wendung in deinem Leben hast du zuerst als ärgerlich oder störend empfunden – und erst später erkannt, dass genau sie ein Geschenk war?

 

04.05.2025

Die Welt gehört dem, der sie genießt

Frühling liegt in der Luft. Ein leises Kribbeln. Die Sonne streichelt die Haut.
Das Leben flüstert: „Ich bin da. Spürst du mich?“

 

In Mammarella steht am Anfang ein Gedanke:
Die Welt gehört dem, der sie genießt.

Nicht dem, der kontrolliert. Nicht dem, der wartet.
Sondern dem, der den Moment schmeckt – und sich dem Leben öffnet.

 

Viva la Vita
Genuss als Haltung. Freude im Kleinen:
– der Duft frisch gebackener Pizza,
– ein Lächeln, das bleibt,
– das goldene Spiel des Lichts,
– ein Gespräch, das wärmt,
– Freundschaften, die wachsen,
– Liebe, die leise beginnt.

 

Genießen heißt: mit allen Sinnen leben – bewusst, offen, verbunden.

Jetzt, wenn der Frühling an unsere Türen klopft, erinnert uns das Leben daran, aufzubrechen. Nicht irgendwohin – sondern zu uns selbst.
Dorthin, wo Mut, Sehnsucht und Neubeginn wohnen.

Vielleicht entdecken wir dabei unser eigenes kleines Mammarella
einen Ort, der Heimat schenkt und Flügel wachsen lässt.

 

Und du? Welcher Neubeginn klopft leise an deine Tür?

 

Die Welt gehört nicht dem, der alles richtig macht. Sondern dem, der sie empfängt – mit offenen Armen und offenem Herzen. Viva la Vita.

 

27.04.2025

Zu groß für die Schublade – ein Osterimpuls

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich passe nicht in eine Schublade. Nicht in die der Lehrerin. Nicht in die der Coachin. Nicht in die der Schriftstellerin. Und auch nicht in die der Mutter, Freundin oder Träumerin. Ich bin all das – und noch mehr. Ich bin nicht entweder oder. Ich bin beides. Und alles dazwischen. Warm und wild. Verletzlich und klar. 


Gerade zu Ostern, wenn das Leben aufbrechen will, wenn Licht durch die Ritzen fällt, spüre ich besonders, wie eng sich manche Etiketten anfühlen. Wie sehr uns Schubladen einsperren – selbst, wenn sie hübsch beschriftet sind.
Ostern ist für mich nicht nur ein Fest der Auferstehung, sondern auch der Erinnerung: Wir dürfen raus. Raus aus alten Mustern, aus dem „Du bist doch so“ oder „Das macht man halt nicht“. Die beste Überraschung liegt oft in der Schublade, die wir nie geöffnet hätten – oder in der Erkenntnis, dass wir längst zu groß dafür geworden sind. 

 

Auch Bella in Mammarella erkennt: Die größte Freiheit beginnt da, wo wir aufhören, uns selbst klein zu sortieren.

 

Und du? Geht es dir genauso? Nimm diesen Sonntag als Einladung, deine eigenen Schubladen zu überprüfen: Welche dürfen offen bleiben? Welche gehören zugemauert? Und wo möchtest du dich neu entdecken – jenseits von allem, was du über dich geglaubt hast?

 

 

20.04.2025

Sorpresa – Wenn das Leben fragt: „Vertraust du mir?“

„Sorpresa, bitte.“ Das klingt so harmlos. Eine einfache Bestellung.
Ein Satz, kaum länger als ein Atemzug. Und doch ist er eine kleine Mutprobe.

Denn wer sich im Mammarella für die Sorpresa entscheidet, sagt mehr als nur „Ich hab Lust auf Pizza.“ Er sagt: Ich vertraue! Darauf, dass Bella meine Stimmung erspürt. Darauf, dass sie etwas Gutes daraus macht. Und darauf, dass es mir schmecken wird – auch wenn ich noch nicht weiß, was es ist. 

 

Auch im echten Leben können wir uns auf die Sorpresa einlassen, wenn wir mutig das Unbekannte wagen:  „Ich verliebe mich.“ – „Ich gehe los.“ –

„Ich weiß noch nicht genau, wohin – aber ich spüre: Jetzt.“  

Dabei ist die Idee doch ähnlich: Das Leben meint es – meistens – gut mit uns.
Nicht immer perfekt gewürzt. Manchmal ein bisschen zu scharf. Manchmal überraschend süß.  Aber wenn wir es wagen, loszulassen, statt nur zu kontrollieren, dann entdecken wir vielleicht genau das, was wir nie bestellt hätten –
aber was genau jetzt zu uns passt.

Die Sorpresa ist kein Risiko. Sie ist ein Vertrauensvorschuss.
Und manchmal reicht schon ein kleiner Bissen, um zu merken:
Ich hätte nie gedacht, dass das genau mein Geschmack ist.

 

Und du? Wann hast du das letzte Mal dem Leben die Karte hingehalten und gesagt:
Überrasch mich!

 

13.04.2025

Wie viele Freundschaften passen in ein Herz?

Was hat dieses Bild mit Freundschaft zu tun? Eine einfache Holzbank unter einem Baum. Ein Ort, der auf den ersten Blick nichts Besonderes ist.
Und doch – vielleicht liegt genau darin das Geheimnis.

Freundschaft ist wie eine Bank unter einem Baum.
Man muss nicht dauernd darauf sitzen. Aber man weiß, sie steht da.
Und wenn man sich niederlässt, ist es, als wäre man nie fort gewesen.

Freundschaft ist nicht immer laut. Nicht immer alltagspräsent.
Und sie ist schon gar keine To-do-Liste. Sie ist ein Raum.
Ein innerer Ort, an dem wir ganz wir selbst sein dürfen –
und trotzdem bleiben möchte, wer bei uns ist.

Was bedeutet Freundschaft im Mammarella-Kosmos – und für Bella?

Bella begegnet Menschen, ohne sie zu bewerten. Sie vergleicht nicht, sie zählt nicht. Sie schenkt – ihre Aufmerksamkeit, ihre Wärme, ihr Lächeln.
Nicht, weil sie muss. Sondern weil sie es kann.

Für sie ist jede Verbindung wertvoll. Auch die flüchtige, leise, überraschende.

Vielleicht liegt darin die tiefste Form von Freundschaft: Wenn wir nicht fragen, wie oft, wie tief, wie dauerhaft etwas ist – sondern ob wir in einem Moment wirklich da sind. Wahrhaftig. Präsent. Berührbar!

 

Und du? Was wäre, wenn du deine Freundschaften nicht „pflegst“, sondern ihnen begegnest? Gibt es Menschen, denen du in letzter Zeit zugewandt warst – ohne dass es eine „Freundschaft“ im klassischen Sinn ist? Und was, wenn genau diese kleinen Begegnungen dein Herz geweitet haben?

 

Ein stiller Nachklang:
Manche Freundschaften glühen leise. Sie melden sich nicht täglich.
Aber wenn man sie braucht, sind sie da – wie eine Bank unter einem Baum.
Verlässlich. Still. Und irgendwie ewig.

06.04.2025

Dein Lied. Dein Moment. Dein Portal.

Manchmal genügen ein paar Takte – und wir sind wieder da. Nicht in der Realität, aber mitten in einer Erinnerung. Musik ist wie ein Zeitportal: Sie trägt uns zurück in einen Moment, der längst vergangen ist, aber tief in uns weiterlebt. Ein Geruch, ein Blick, ein Gefühl, das mitklingt.


Musik verbindet Menschen – über Generationen, Grenzen und Sprachen hinweg. Wir singen gemeinsam im Stadion, tanzen auf Hochzeiten, summen im Auto das gleiche Lied, ohne uns vorher abzusprechen. Manchmal reicht ein einziger Refrain, um uns mit jemandem zu verbinden, der unser Herz berührt hat – auch wenn er
längst nicht mehr neben uns steht.


Manche Lieder geben Kraft. Andere bringen uns zum Nachdenken. Und dann gibt es die, die uns wortlos berühren – weil sie uns mit einem Menschen, einer Zeit oder einem Wendepunkt verbinden. Bei Bella und Leonardo war es genau so ein Lied. Und jedes Mal, wenn die ersten Takte erklingen, werden sie zurückkatapultiert – mitten hinein in diesen einen Moment, der alles verändert hat.


Vielleicht hast du auch so ein Lied. Vielleicht überrascht es dich, wenn du es irgendwo hörst – und du plötzlich wieder mittendrin bist. In einem früheren Ich. In einem echten Gefühl. Und doch sind es nur kurze Abstecher. Denn das Leben passiert jetzt. Und vielleicht wartet schon das nächste Lied darauf, dein Herz zu treffen.


Und du? Welches Lied ist dein Zeitportal – und mit wem oder welchem Moment verbindet es dich?

30.03.2025

Wenn die Welle einfriert…

Es gibt Momente, in denen wir alles dafür geben würden, die Zeit anzuhalten. Einen Augenblick festzuhalten, ihn zu konservieren, damit er nie vergeht. Doch was, wenn das wirklich möglich wäre?
Stell dir eine Welle vor, die genau in dem Moment erstarrt, in dem sie kurz davor ist, ans Ufer zu brechen. Die Bewegung, die Kraft, das Rauschen – alles eingefroren. Kein Vor, kein Zurück. Ein perfekter Moment, in dem nichts verloren geht. Klingt wunderschön, oder?
Doch je länger man auf die erstarrte Welle blickt, desto befremdlicher wird das Bild. Das Meer ist Bewegung. Leben ist Bewegung. Was passiert, wenn es zum Stillstand kommt?
Vielleicht lieben wir einen Moment genau deshalb so sehr, weil wir wissen, dass er vergeht. Weil wir ihn nicht halten können. Und vielleicht ist das gar nicht schlimm – vielleicht ist das genau das, was ihm seine Schönheit verleiht.
Wir können die Welle nicht aufhalten. Sie bricht. Sie zieht sich zurück. Und sie kommt wieder. So ist es mit allem im Leben.
Loslassen ist schwer. Aber wenn wir nicht loslassen, bleiben wir in einer eingefrorenen Welt zurück – in einem Moment, der längst hätte weiterziehen sollen.
Und wenn wir uns trauen, die Welle brechen zu lassen, entdecken wir vielleicht etwas viel Größeres: Dass sie nie wirklich verschwindet.
Welche Welle hältst du gerade fest? Gibt es einen Moment, eine Phase, eine Vorstellung, die du nicht loslassen willst? Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ihr Raum zu geben, sich zu entfalten – und zu sehen, was danach
kommt.
Ich kenne dieses Gefühl gut. Ich halte oft an der Welle des Perfektionismus fest. Ich möchte, dass alles genau richtig ist, bevor ich es loslasse. Doch während ich diese Zeilen schreibe, wird mir bewusst: Vielleicht muss ich es einfach hinausgeben, genau so, wie es jetzt ist.
 

Also lasse ich los. Und du?

23.03.2025

Die Kunst, Gedanken frisch zu halten

Manche Gedanken sind wie Seifenblasen – sie tauchen auf, schillern im Licht und verschwinden, bevor wir sie greifen können. Andere gleichen Samen, die Zeit brauchen, um zu keimen und zu wachsen. Und dann gibt es Gedanken wie Blätter im Wind – sie kommen und gehen, und vielleicht ist es Zeit, sie loszulassen.
Aber wohin mit den Gedanken, die noch nicht dran sind?
Vielleicht brauchen sie einen Platz – einen inneren Kühlschrank, in dem sie frisch bleiben, bis der richtige Moment kommt. Nicht jeder Gedanke muss sofort umgesetzt oder losgelassen werden. Manche dürfen reifen,
andere warten auf ihren perfekten Zeitpunkt, und wieder andere dürfen wir mit einem Lächeln ziehen lassen.
 

Und du?

Welche deiner Gedanken willst du heute bewahren? Welche dürfen noch ruhen? Und welche lässt du einfach weiterziehen?

 

16.03.2025

Wie viele Korken hat dein Leben?

Manche Momente sind wie flüchtiger Schaum auf einem Espresso – sie lösen sich auf, kaum dass sie entstanden sind. Und dann gibt es die anderen. Die Momente, die bleiben. Die, die so besonders sind, dass man sie nicht vergessen will.

Im Mammarella gibt es eine Glassäule, gefüllt mit Weinkorken – aber es sind keine gewöhnlichen Korken. Jeder einzelne trägt eine Geschichte. Ein Lächeln, das noch lange nachhallt. Ein Gespräch, das eine Tür geöffnet hat. Eine unerwartete Begegnung, die einen neuen Weg gezeichnet hat.

Bella sammelt nicht einfach nur Korken. Sie sammelt Erinnerungen, die das Leben prägen. Die Art von Abenden, die sich nicht wiederholen lassen, weil sie genau so, genau in diesem Moment, perfekt waren.

Und du?

Welcher Abend in deinem Leben wäre einen Korken wert?

09.03.2025

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